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Musik auf Spotify hochladen: Guide für neue Musiker

Musik auf Spotify hochladen: Guide für neue Musiker

Du hast deinen Song fertig, das Master liegt bereit – und jetzt soll er endlich auf Spotify. Eins direkt vorweg: Als Musiker kannst du deine Tracks nicht einfach selbst hochladen wie ein Video bei YouTube. Spotify nimmt neue Veröffentlichungen fast ausschließlich über sogenannte Distributoren (auch „Aggregatoren“ genannt) an.

Das hat einen simplen Grund: Es schützt die Plattform vor Spam und stellt sicher, dass Lizenzrechte, Metadaten und die spätere Abrechnung korrekt ablaufen.

Wichtig auf einen Blick: So kommt dein Song auf Spotify

Kurz gesagt: Du suchst dir einen Distributor, lädst dort deine Audiofiles und das Cover hoch, gibst alle Infos zum Song ein und legst ein Veröffentlichungsdatum fest. Der Distributor kümmert sich dann um die Auslieferung an Spotify. Danach verwaltest du dein Profil über „Spotify for Artists“ und kannst den Song – mit genügend Vorlauf – auch für Playlists vorschlagen.

  • Du brauchst einen Partner: Ohne Distributor (z. B. DistroKid, TuneCore, recordJet, iGroove) geht es nicht.
  • Das Paket muss stimmen: Audio, Cover und Metadaten (Titel, Artists, Credits) müssen sauber vorliegen.
  • Zeit einplanen: Gerade beim ersten Release dauert die Prüfung oft etwas länger.
  • Spotify for Artists: Dein wichtigstes Werkzeug für Profilpflege, Pitching und Statistiken.

Das klingt erst mal nach Papierkram. Tatsächlich erspart dir dieser Weg später viel Ärger – besonders wenn es darum geht, dass deine Musik dem richtigen Profil zugeordnet wird und Tantiemen bei dir ankommen.

Warum du nicht „direkt“ bei Spotify hochladen kannst

Spotify verwaltet einen gigantischen Musikkatalog. Damit neue Tracks zuverlässig im System landen, müssen Dateien und Informationen standardisiert übermittelt werden. Genau das ist der Job der Distributoren: Sie übernehmen die technische Schnittstelle, sammeln deine Einnahmen ein und kümmern sich je nach Anbieter auch um Extras wie Content-ID oder Steuerformulare.

Dazu kommt die rechtliche Seite: Spotify muss sichergehen, dass die einreichende Person auch wirklich die Rechte an der Aufnahme und dem Werk besitzt. Distributoren fungieren hier als Filter mit entsprechenden Prüfprozessen und AGB.

Was du vor dem Upload vorbereiten solltest

Bevor du loslegst, lohnt sich ein kurzer Check. Die meisten Fehler passieren nämlich nicht beim Upload selbst, sondern weil Dateien unsauber sind oder Infos fehlen. Wer hier gründlich ist, spart sich später tagelanges Warten auf den Support.

Audio: Master-Datei, Format und Lautheit

Fast alle Distributoren arbeiten mit WAV-Dateien (meist 16 Bit/44,1 kHz oder höher). MP3s sind für die Auslieferung oft nicht zugelassen oder qualitativ suboptimal. Ein gutes Master ist wichtiger als ein extrem lautes: Verzerrungen oder Clipping klingen im Streaming schnell unprofessionell.

Hör dir dein Master zur Sicherheit in verschiedenen Umgebungen an (Kopfhörer, Handy-Speaker, Auto). Achte besonders auf den Schluss: Abrupte Enden oder versehentliche Klicks in der letzten Sekunde werden oft überhört.

Cover: Größe, Text und typische Ablehnungsgründe

Spotify hat strikte Vorgaben für das Artwork. Standard ist ein quadratisches JPEG (z. B. 3000×3000 Pixel). Vorsicht bei Texten auf dem Bild: Zu viele Infos, Social-Media-Namen, URLs oder Hinweise wie „jetzt verfügbar“ führen oft zur Ablehnung. Auch Logos von Marken, an denen du keine Rechte hast, sind tabu.

Denk daran: Dein Cover muss auch als winziges Thumbnail auf dem Smartphone gut aussehen. Viele Hörer sehen es dort zum ersten Mal.

Metadaten: Titel, Artists, Credits – und warum das wirklich zählt

Metadaten sind quasi der digitale Beipackzettel deines Songs: Wie heißt der Track genau? Wer ist Artist, wer Feature? Wer hat geschrieben, wer produziert? Gibt es explizite Inhalte? Fehler an dieser Stelle führen schnell zu doppelten Künstlerprofilen oder Problemen bei der Auszahlung.

Achte penibel auf eine einheitliche Schreibweise – auch bei Groß- und Kleinschreibung oder Sonderzeichen. Nachträgliche Korrekturen sind möglich, aber mühsam und können den Start deiner Release-Woche unnötig bremsen.

Den richtigen Distributor wählen: Worauf es wirklich ankommt

Die Anbieter unterscheiden sich vor allem im Preismodell, beim Support und den Zusatzfeatures. Manche setzen auf Jahresabos (Flatrates), andere verlangen pro Release eine Gebühr oder behalten einen kleinen Prozentsatz deiner Einnahmen. Welcher „der Beste“ ist, hängt davon ab, wie du arbeitest.

  • Kosten: Abo, Einzelzahlung oder Umsatzbeteiligung? Rechne es kurz für deine Pläne durch.
  • Transparenz: Wie schnell wird ausgezahlt und wie verständlich sind die Abrechnungen?
  • Hilfe: Guter Support ist Gold wert, falls beim Upload mal etwas hakt.
  • Features: Brauchst du YouTube Content ID, Lyrics-Übermittlung oder automatische Splits für Bandkollegen?
  • Flexibilität: Wie einfach kannst du einen Release notfalls ändern oder offline nehmen?

Als Faustregel: Wer viel veröffentlicht, fährt mit Abo-Modellen oft günstiger. Wer nur selten etwas rausbringt, findet „Pay per Release“ ohne laufende Kosten oft entspannter. Wenn du im Team arbeitest, sind automatische Split-Zahlungen eine enorme Erleichterung.

Schritt für Schritt: Musik über einen Distributor auf Spotify bringen

Auch wenn jeder Anbieter seine Oberfläche etwas anders gestaltet, ist der Ablauf im Kern immer gleich. Nimm dir für den ersten Upload Ruhe – Hektik produziert hier nur Tippfehler.

1) Account anlegen und Artist-Profil sauber planen

Bei der Registrierung legst du fest, unter welchem Namen du veröffentlichst. Vorsicht bei sehr allgemeinen Namen wie „Luna“ oder „Jay“ – hier ist die Verwechslungsgefahr groß.

Schau vorher kurz auf Spotify nach: Gibt es den Namen schon? Das ist kein Ausschlusskriterium, aber du musst beim Upload aufpassen, dass du nicht versehentlich auf der Seite eines anderen Künstlers landest.

2) Release anlegen: Single, EP oder Album?

Für den Start ist eine Single oft der beste Weg. Du lernst den Prozess kennen, ohne gleich ein ganzes Album verwalten zu müssen. EPs und Alben machen Sinn, wenn du ein Konzept erzählst – organisatorisch ist es einfach etwas mehr Aufwand.

3) Dateien hochladen und Reihenfolge prüfen

Zieh deine WAV-Dateien in den Upload und hör dir die Vorschau an, falls möglich. Bist du sicher, dass es das finale Master ist und nicht der „Mix_Final_V3_neu“? Bei mehreren Songs: Stimmt die Reihenfolge?

4) Metadaten ausfüllen – langsam und sorgfältig

Hier musst du genau sein: Tracktitel, Feature-Gäste, Remix-Infos, Genre und Sprache. Ein häufiger Fehler ist, Feature-Artists einfach in den Titel zu schreiben, statt das dafür vorgesehene Feld zu nutzen. Auch die Credits für Songwriting müssen stimmen.

Klärt bei Kollaborationen vorher ab, wie alle genannt werden wollen. Das verhindert Missverständnisse und spart euch spätere Korrekturschleifen.

5) Veröffentlichungsdatum und Timing festlegen

Stell das Datum nicht auf „sofort“, nur weil du es kaum erwarten kannst. Die Systeme brauchen Zeit. Beim ersten Release sind 2 bis 3 Wochen Vorlauf ideal, vor allem wenn du den Song pitchen oder Promo machen willst.

Planst du zu knapp, ist der Song vielleicht online, aber du hast keine Zeit mehr für einen Pitch oder ordentliche Ankündigungen.

6) Kontrolle vor dem Absenden: Mini-Checkliste

  • Artistname: Schreibweise überall identisch?
  • Cover: Format passt, keine verbotenen Logos?
  • Audio: Ist es wirklich die richtige Master-Datei?
  • Features: Korrekt im Feature-Feld eingetragen?
  • Explicit Tag: Bei anstößigen Texten gesetzt?
  • Datum: Ist der Release-Tag realistisch?

Dieser letzte Blick spart dir oft tagelangen E-Mail-Verkehr mit dem Support.

Spotify for Artists: Profil claimen, verifizieren und gestalten

Sobald dein Release im System angekommen ist (oft schon vor dem VÖ-Datum als „Upcoming“), kannst du dir Zugriff auf dein Künstlerprofil holen. Über Spotify for Artists steuerst du dein Profilbild, deine Bio, Canvas-Videos und siehst genau, wer deine Musik wo hört.

Einen guten Überblick bietet der Bereich Spotify for Artists direkt auf der Plattform. Dort gibt es auch Tutorials zur Profilpflege.

Tipp: Bereite schon mal ein Pressefoto und eine kurze Bio vor. Wenn dein Profil am Release-Tag gepflegt aussieht, wirkt das sofort professioneller – auch wenn es dein allererster Song ist.

Playlists: Was realistisch ist – und wie Pitching funktioniert

Playlists sind ein riesiges Thema, aber oft auch ein Frustfaktor. Bleib realistisch: Editorial Playlists (von Spotify-Redakteuren kuratiert) sind hart umkämpft. Algorithmische Listen wie der „Release Radar“ funktionieren dagegen datengetrieben: Wenn Hörer deinen Song speichern, teilen und nicht skippen, pushed der Algorithmus weiter.

Editorial Pitching: Timing und Inhalt

Du kannst über Spotify for Artists einen Song pitchen, solange er noch nicht veröffentlicht ist. Wichtig: Er muss beim Distributor schon hochgeladen und verarbeitet sein. Je früher du das machst, desto besser stehen die Chancen, gehört zu werden.

Sei beim Pitch konkret: Welches Genre? Welche Stimmung? Welche Instrumente? Beschreibe deinen Sound so, dass ein Mensch sofort eine Vorstellung hat. „Warmer Indie-Pop mit deutschen Texten und 80er-Synthies“ hilft mehr als leere Marketing-Phrasen wie „der nächste Charthit“.

Eigene und unabhängige Playlists: Sauber arbeiten

Erstell eigene Playlists, in die dein Song thematisch passt. Du kannst auch unabhängige Kuratoren freundlich anschreiben – aber sei nicht enttäuscht, wenn keine Antwort kommt.

Ganz wichtig: Kauf dir keine Playlist-Platzierungen. Das verstößt meist gegen die Nutzungsbedingungen und bringt dir nur „tote“ Streams, die deinen Algorithmus ruinieren. Mehr dazu findest du im Spotify Support Center, wo Regeln und Missbrauch genau erklärt werden.

Häufige Stolpersteine beim Upload (und wie du sie vermeidest)

Manche Fehler passieren fast jedem mal. Hier sind die Klassiker und wie du sie schnell löst.

„Mein Song ist auf der falschen Artist-Seite gelandet“

Das passiert oft bei Namensgleichheiten. Schreib deinem Distributor, der kann ein „Artist Mapping“ beantragen. Das dauert meist ein paar Tage, lässt sich aber korrigieren.

Vorbeugung: Viele Distributoren lassen dich beim Upload deine Artist-ID angeben, um genau das zu verhindern.

„Mein Release wurde abgelehnt“

Häufige Gründe sind Cover-Probleme (zu viel Text, unscharf) oder Unstimmigkeiten bei den Rechten. Lies dir die Begründung genau durch, behebe den Fehler und reich neu ein.

Vorsicht bei Samples: Kläre die Rechte vorher. Einfach „kurz was rausschneiden“ ist rechtlich riskant und wird von den Upload-Filtern oft erkannt.

„Warum sehe ich noch keine Streams / Zahlen?“

Die Statistik hinkt oft etwas hinterher, und Abrechnungen kommen noch später (meist mit 2-3 Monaten Verzögerung). Das ist in der Branche normal.

Wenn nach Wochen gar nichts passiert: Prüfe, ob der Song wirklich in allen Ländern live ist. Manchmal liegt es an einem falschen Startdatum.

Wie du deinen Release sinnvoll vorbereitest (ohne dich zu verzetteln)

Der Upload ist nur die technische Pflicht. Damit der Song auch gehört wird, brauchst du einen kleinen Plan. Keine riesige Kampagne, aber eine Struktur.

2–3 Wochen vorher: Grundlagen schaffen

  • Datum fixieren: Leg dich fest.
  • Assets sammeln: Cover, Pressefotos und Videoschnipsel bereitlegen.
  • Profil pflegen: Spotify for Artists aktualisieren.
  • Pre-Save: Link einrichten, falls dein Distributor das anbietet.

Wenn du das Material frühzeitig zusammenhast, kommst du in der Release-Woche nicht ins Schwitzen, wenn plötzlich noch Content für Social Media gebraucht wird.

1 Woche vorher: Kommunikation starten

  • Teaser: Zeig Ausschnitte, erzähl die Story zum Song.
  • Vorbereitung: Schneide 2-3 verschiedene Video-Clips für Instagram oder TikTok.

Einmal posten reicht meist nicht. Wiederholung hilft, damit die Leute das Datum auf dem Schirm haben.

Release-Tag: Präsent sein

  • Teilen: Link posten (aber nicht spammen).
  • Interaktion: Bitte deine Fans ehrlich, den Song zu speichern („Hearth“/Like).
  • Beobachten: Reagieren die Leute? Welche Stelle im Song kommt am besten an?

Wenn Hörer den Song speichern oder in eigene Playlists packen, ist das für den Spotify-Algorithmus ein starkes Signal.

FAQ: Kurze Antworten auf typische Fragen

Wie lange dauert es, bis ein Song auf Spotify online ist?

Das variiert. Manchmal geht es in 2-3 Tagen, oft dauert es aber eine Woche oder länger – besonders beim ersten Mal. Mit 2 bis 3 Wochen Vorlauf bist du auf der sicheren Seite, auch für das Pitching.

Kostet es Geld, Musik auf Spotify zu bringen?

Spotify selbst nimmt keine Gebühr. Dein Distributor kostet allerdings Geld – entweder als Jahresbeitrag, pro Single oder durch eine Beteiligung an deinen Einnahmen.

Kann ich einen Song später austauschen oder neu mastern?

Jein. Kleine Änderungen an Metadaten gehen meist. Die Audiodatei auszutauschen ist oft komplizierter, da sie wie eine neue Version behandelt wird. Kläre das im Zweifel vorher mit dem Support deines Distributors.

Was ist der ISRC und brauche ich den?

Der ISRC ist wie ein Fingerabdruck für deine Aufnahme. Wenn du noch keinen hast, generiert dein Distributor automatisch einen für dich. Du musst dich als Newcomer meist nicht aktiv darum kümmern.

Ein letzter Gedanke: Sauber starten lohnt sich

Der Weg auf Spotify ist kein Hexenwerk, er erfordert nur etwas Sorgfalt. Wenn Audioqualität, Cover und Infos stimmen und du dir beim Timing keinen Stress machst, ist der erste Upload schnell Routine.

Und darum geht es ja: Du willst Musik machen, nicht Formulare ausfüllen. Mit jedem Release wird der technische Teil einfacher, und du kannst dich wieder auf den nächsten Song konzentrieren.

Wenn es anfangs mit dem organischen Wachstum etwas schleppend läuft, nutzen manche Artists zur Unterstützung gezielte Promotion in bestimmten Phasen – etwa direkt zum Start oder um einem Song neuen Schwung zu geben. Wichtig bleibt dabei immer eine realistische Erwartungshaltung und die Arbeit an der eigenen Fanbase. Ergänzend greifen manche auf Services wie Deutsche Spotify Klicks, Spotify Monatliche Hörer oder einen Spotify Rankings Booster zurück, um die Sichtbarkeit testweise zu erhöhen und dem Algorithmus auf die Sprünge zu helfen.

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