50.000+ zufriedene Kunden ⭐⭐⭐⭐⭐ Verstärke deine Musik mit den besten Produkten 🎶🚀

Musik auf Spotify hochladen: Voraussetzungen, Kosten, Anleitung

Musik auf Spotify hochladen: Voraussetzungen, Kosten, Anleitung

Du willst deine Musik auf Spotify veröffentlichen – schnell, sauber und ohne böse Überraschungen? Erst die gute Nachricht: Du brauchst dafür keinen Plattenvertrag.

Die Realität sieht allerdings so aus: Direkt bei Spotify hochladen geht meistens nicht. Der Weg führt fast immer über einen Distributor (oft auch „Aggregator“ genannt). Dieser Partner sorgt dafür, dass deine Songs technisch korrekt bei Spotify ankommen, richtig zugeordnet werden und du am Ende auch dein Geld bekommst.

Wichtig auf einen Blick (Kurz erklärt)

Damit du direkt weißt, worauf du dich einlässt, hier das Wichtigste:

  • Du brauchst einen Distributor: Er liefert deine Musik an Spotify und andere Plattformen aus.
  • Voraussetzungen: Fertige Audiodateien, ein Cover in guter Qualität, korrekte Metadaten (Titel, Künstlername, Credits) und geklärte Rechte.
  • Kosten: Hängt vom Modell ab – entweder ein Abo (jährlich/monatlich) oder eine Einmalzahlung pro Release. Manchmal gibt es auch eine Umsatzbeteiligung.
  • Zeitplan: Plane lieber Wochen als Tage ein, besonders wenn du Pitching oder Playlisting nutzen willst.
  • Spotify for Artists: Dein Cockpit für das Profil, Statistiken und Pitching.

Das klingt erst mal nach viel Holz, ist aber absolut machbar, wenn du strukturiert an die Sache herangehst.

Kann man Musik direkt bei Spotify hochladen?

Für die meisten Artists ist die Antwort kurz: Nein. Spotify nimmt Musik normalerweise nicht von Einzelpersonen an, sondern arbeitet mit Distributionspartnern zusammen.

Der Distributor kümmert sich darum, dass Audio, Cover und Daten den Standards entsprechen. Außerdem regelt er die Auszahlungen. Das verhindert Chaos wie doppelte Uploads, falsche Credits oder Namensverwechslungen.

Spotify erklärt diesen Prozess auch im offiziellen Spotify for Artists Hilfebereich.

Welche Voraussetzungen musst du erfüllen?

Bevor du den Upload startest, solltest du deine Hausaufgaben machen. Die meisten Probleme entstehen nämlich nicht beim Hochladen selbst, sondern später – etwa durch fehlende Credits, abgelehnte Cover oder ungeklärte Rechte.

1) Du brauchst die Rechte an Aufnahme und Song

Spotify ist es egal, ob du Hobby-Musiker oder Profi bist. Entscheidend ist nur: Darfst du das veröffentlichen? Grob gibt es zwei Ebenen:

  • Masterrechte (Tonaufnahme): Wer besitzt die Aufnahme? Wenn du sie selbst produziert und bezahlt hast, gehörst sie in der Regel dir.
  • Urheberrechte (Komposition/Text): Wer hat den Song geschrieben? Bei eigenen Songs bist du das (plus eventuelle Co-Writer). Bei Coverversionen liegen die Rechte bei den Original-Autoren.

Vorsicht bei Coverversionen: Die Aufnahme darfst du oft veröffentlichen, für die Komposition brauchst du aber eine Lizenz. Viele Distributoren bieten dafür Services an. Da die Regeln je nach Land variieren, lohnt sich hier ein genauer Blick.

2) Audio-Dateien in sauberer Qualität

Dein Distributor sagt dir genau, welches Format er braucht. Standard sind oft WAV-Dateien (z. B. 16 Bit/44,1 kHz). MP3s sind meist tabu, weil die Qualität beim Streaming sonst doppelt leidet.

Mini-Check vor dem Upload: Hör dir den finalen Mix („Bounce“) wirklich ganz an – Anfang, Ende, Übergänge. Einmal mit Kopfhörern und einmal laut über Boxen. So fallen Knackser oder ein abruptes Ende eher auf.

3) Cover-Artwork, das nicht abgelehnt wird

Es passiert öfter als gedacht: Das Cover wird abgelehnt. Meist liegt es nicht am Design, sondern an formalen Fehlern. Häufige Gründe:

  • Zu geringe Auflösung oder falsches Format.
  • Unscharfe, verpixelte Schrift.
  • Webadressen, Social-Media-Namen, QR-Codes oder Preise auf dem Bild.
  • Fremde Logos oder Bilder, an denen du keine Rechte hast.

Im Zweifel gilt: Keep it simple. Ein klares, hochwertiges Cover wirkt oft professioneller als ein überladenes Design.

4) Metadaten: Titel, Versionen, Credits

Metadaten sind die Infos, die Spotify verarbeitet. Das klingt nach trockenem Papierkram, ist aber essenziell: Falsche Features oder Schreibweisen sorgen schnell für falsche Zuordnungen.

  • Künstlername: Immer exakt gleich schreiben (auch bei Sonderzeichen).
  • Songtitel: Keine Werbung im Titel, keine unnötigen Zusätze.
  • Version: Zusätze wie „Radio Edit“ oder „Remastered“ nur nutzen, wenn es wirklich nötig ist.
  • Credits: Songwriter, Producer und Musiker korrekt angeben.
  • Explicit: Markiere Songs mit anstößigen Texten korrekt.

Wenn ihr im Team arbeitet: Klärt die Credits und Anteile („Splits“) vorher. Den Satz „Das machen wir später“ bereut man fast immer.

Welche Kosten entstehen beim Spotify-Upload wirklich?

Spotify selbst verlangt keine Gebühr, weil du dort nicht direkt hochlädst. Die Kosten entstehen beim Distributor – und je nach Modell rechnet sich das unterschiedlich.

Die gängigsten Preismodelle von Distributoren

  • Abo-Modell: Du zahlst monatlich oder jährlich. Wenn du kündigst, kann die Musik je nach Anbieter offline gehen.
  • Pay-per-Release: Du zahlst einmalig pro Single oder Album. Oft bleibt die Musik danach dauerhaft online, aber die Details variieren.
  • Umsatzbeteiligung: Wenig oder keine Kosten vorab, dafür gibst du einen Prozentsatz deiner Einnahmen ab.

Was für dich passt, hängt von deinem Output ab. Wer 1–2 Singles im Jahr macht, fährt oft gut mit Einmalzahlungen. Wer ständig veröffentlicht, profitiert meist von einem Abo. Schau dir das Kleingedruckte an, besonders zu Kündigungsfristen und Zusatzkosten (z. B. für Shazam oder YouTube Content ID).

Was du zusätzlich einplanen solltest

Vergiss nicht die Kosten drumherum – die sind zwar optional, aber oft realistisch:

  • Mixing/Mastering (falls extern vergeben).
  • Cover-Design oder Fotos.
  • GEMA oder andere Verwertungsgesellschaften (falls relevant).
  • Promotion (Werbung, Content-Erstellung).

Keine Sorge, du musst nicht gleich riesig investieren. Ein sauberer Release mit gutem Sound bringt mehr als viel Budget ohne Plan.

Schritt für Schritt: Musik auf Spotify hochladen (über Distributor)

Das Prinzip ist fast überall gleich, auch wenn die Buttons mal anders aussehen. Wenn du den Prozess einmal durch hast, läuft der nächste Release deutlich entspannter.

Schritt 1: Distributor auswählen und Account einrichten

Schau nicht nur auf den Preis, sondern prüf auch:

  • Werden alle wichtigen Stores beliefert (Spotify, Apple Music, etc.)?
  • Erreichst du den Support, wenn es brennt?
  • Wie bekommst du dein Geld (PayPal/Bank)?
  • Gibt es versteckte Kosten?

Leg deinen Account mit deinem Künstlernamen an – und zwar genau so, wie er auf Spotify stehen soll. Konsistenz spart dir später Nerven.

Schritt 2: Release-Typ wählen (Single, EP, Album)

Das ist mehr als nur eine Einstellung. Gerade für den Start ist eine Single oft klüger: weniger Aufwand, schnelleres Feedback, geringeres Risiko.

Schritt 3: Audiodatei hochladen und prüfen

Lade deine WAV-Datei hoch und check danach:

  • Beginnt der Track exakt da, wo er soll?
  • Ist das Ende sauber (kein abgeschnittener Hall)?
  • Stimmt die Reihenfolge bei mehreren Songs?

Passt was nicht? Dann fix es sofort. Nachträgliche Änderungen dauern oft ewig, weil die Plattformen Updates nur langsam verarbeiten.

Schritt 4: Cover hochladen

Viele Distributoren warnen dich direkt, wenn Format oder Auflösung nicht stimmen. Nimm diese Warnungen ernst, sonst verzögert sich alles.

Schritt 5: Metadaten eintragen (hier passieren die meisten Fehler)

Nimm dir hier wirklich Zeit. Typische Fehlerquellen sind:

  • Featuring-Artists im Titel statt im vorgesehenen Feld.
  • Unterschiedliche Schreibweisen beim Namen.
  • „Remix“ im Titel, obwohl es keiner ist.
  • Falsche Genre- oder Sprachangaben.

Bei Features: Klärt vorher genau, wie ihr geschrieben werden wollt und ob ein neues Profil nötig ist.

Schritt 6: Release-Datum und Stores auswählen

Du entscheidest, wo deine Musik läuft. Nimm neben Spotify ruhig auch die anderen großen Plattformen mit – das kostet meist nichts extra und bringt Reichweite.

Beim Datum gilt: Lass dir Luft. Realistisch sind 1–2 Wochen Vorlauf, wenn du Features wie Pre-Saves oder Playlist-Pitching nutzen willst.

Schritt 7: ISRC/UPC – was ist das und brauchst du das?

ISRC ist der Code für den einzelnen Song, UPC/EAN für das gesamte Release. Die meisten Distributoren erstellen diese Codes automatisch für dich – das reicht völlig aus.

Hast du eigene Codes? Dann trag sie ein. Ändere sie aber niemals bei einem Re-Release, sonst gehen deine Play-Counts verloren.

Schritt 8: Einreichen und Status verfolgen

Nach dem Klick auf „Submit“ prüft der Distributor deine Daten. Manchmal kommen Rückfragen (z. B. wegen Text auf dem Cover). Reagiere darauf schnell, damit du im Zeitplan bleibst.

Spotify for Artists: Profil beanspruchen und Release pitchen

Sobald der Upload im System ist (spätestens wenn er live ist), solltest du dir Zugang zu Spotify for Artists holen. Dort verwaltest du dein Bild, die Bio und siehst deine Hörer-Daten.

Ganz wichtig: Das Playlist-Pitching. Du kannst einen Song vor Release an die Spotify-Redaktion schicken – aber nur, wenn er rechtzeitig als „upcoming“ im System ist. Wie das geht, steht im Bereich zum Pitching.

Häufige Gründe, warum ein Release abgelehnt oder verzögert wird

Wenn ein Release hängenbleibt, hat das meist konkrete Gründe:

  • Cover-Verstöße: Social-Media-Namen, URLs oder Markenlogos im Bild.
  • Metadaten-Chaos: Falsche „feat.“-Angaben oder irreführende Titel.
  • Technische Fehler: Stille am Anfang, Clipping oder falsches Format.
  • Rechte: Ungeklärte Samples oder fehlende Lizenzen für Cover-Songs.
  • Dopplungen: Track schon vorhanden, aber falsch zugeordnet.

Falls du eine Ablehnung bekommst: Schau genau hin, was kritisiert wird, korrigiere es und reich neu ein. Meist lässt sich das schnell lösen.

Was passiert nach dem Upload: Einnahmen, Tantiemen und Auszahlungen

Das Geld landet nicht sofort auf deinem Konto. Spotify zahlt zeitversetzt an den Distributor aus; ein paar Wochen Wartezeit sind normal.

Unterscheide dabei zwei Töpfe:

  • Einnahmen aus der Aufnahme: Laufen meist über den Distributor.
  • Einnahmen aus dem Songwriting: Laufen oft zusätzlich über Verwertungsgesellschaften (wie die GEMA).

Wenn du unsicher bist, betrachte diese beiden Ebenen getrennt. Das macht es übersichtlicher.

Praktische Checkliste: So bereitest du deinen Release vor

Geh das kurz durch, bevor du final einreichst – das spart Stress:

  • Master final? WAV-Export gecheckt (Anfang/Ende/Übergänge).
  • Cover bereit? Richtige Auflösung, keine URLs oder Logos.
  • Künstlername fix? Einheitliche Schreibweise.
  • Credits & Splits? Wer hat was gemacht und wer bekommt wie viel?
  • Explicit Tag? Korrekt gesetzt, falls nötig.
  • Zeitplan? Genug Puffer für Pitching eingeplant.
  • Promo-Plan? Posts und Links für den Release-Tag vorbereitet.

Je professioneller du die Basics abhakst, desto mehr Energie bleibt für das Wesentliche: dass deine Musik gehört wird.

Typische Fragen: Pre-Save, Playlist-Links und Profil-Zuordnung

Kann ich einen Pre-Save einrichten?

Ja, viele Distributoren oder Tools bieten das an. Es ist keine Pflicht, hilft aber Fans, den Start nicht zu verpassen. Sinnvoll ist das vor allem, wenn du schon eine aktive Community hast.

Wie bekomme ich den Spotify-Track-Link vor Release?

Oft bekommst du nach dem Einreichen eine URI oder einen Link vom Distributor, manchmal aber erst kurz vor knapp. Verlass dich nicht zu sehr darauf und plane deine Promo nicht auf die letzte Sekunde.

Was, wenn mein Song beim falschen Artist-Profil landet?

Das passiert leider bei Namensgleichheiten. Saubere Daten helfen, aber wenn es doch passiert: Melde es sofort über den Distributor oder Spotify for Artists. Die Korrektur dauert meist ein paar Tage.

So planst du den Release, damit er nicht untergeht

Mit dem Upload ist die Arbeit nicht vorbei. Ein simpler Plan hilft deinem Song auf die Sprünge:

  • 2–3 Wochen vorher: Upload abschließen, Profilbilder aktualisieren, Content vorbereiten.
  • 1–2 Wochen vorher: Pitching via Spotify for Artists, Teaser posten.
  • Release-Woche: Laut werden, Link teilen.
  • Nach Release: Dranbleiben! Viele entdecken Musik erst später.

Unterschätz nicht die Zeit nach dem Freitag. Wenn du sichtbar bleibst, hat der Song länger eine Chance.

Wenn du alles richtig gemacht hast, fühlt es sich plötzlich leicht an

Beim ersten Mal wirkt der Upload wie ein Berg aus Formularen. Aber sobald du den Prozess einmal durchlaufen hast, wird es Routine.

Dann ist dein Song online, weil du den Prozess im Griff hast: Rechte geklärt, Daten sauber, Timing passt. Das gibt dir den Kopf frei für das, was wirklich zählt: Musik machen und weitermachen.

Manchmal kann ein kleiner Schubs durch gezielte Promotion helfen, um das organische Wachstum zu unterstützen – etwa wenn ein Release gutes Feedback bekommt, aber die Reichweite noch fehlt. Wichtig ist, dabei realistisch zu bleiben: Solche Maßnahmen ergänzen deinen Content, ersetzen ihn aber nicht. Je nach Ziel können beispielsweise Spotify Monatliche Hörer für mehr Grundrauschen sorgen. Bei konkreten Release-Kampagnen greifen manche Artists auf Deutsche Spotify Klicks zurück, und wenn du parallel Videos veröffentlichst, sind YouTube Klicks eine weitere Option zur Unterstützung.

Share the Post:

Verwandte Beiträge

Was Unsere Kunden Sagen
288 Rezensionen