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Pre Save Kampagne auf Spotify: vor dem Release mehr Streams

Pre Save Kampagne auf Spotify: vor dem Release mehr Streams

Ein Release gleicht oft einem Streichholz: kurz hell, dann schnell wieder dunkel. Mit einer Pre-Save-Kampagne machst du das Licht schon vorher an – damit du am Releasetag nicht bei null anfängst.

Wenn Fans deinen Song vorab speichern, landet er zum Release direkt in ihrer Bibliothek. So überlässt du die kritischen ersten Stunden weniger dem Zufall.

Kurz erklärt: Was eine Pre-Save-Kampagne wirklich bringt

Das Prinzip: Pre-Saves sind im Grunde Vorbestellungen für deinen Stream. Fans klicken einmal, und sobald der Song draußen ist, erscheint er automatisch in ihrer Mediathek (und oft in den „Lieblingssongs“). Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass dein Track tatsächlich gehört wird – und liefert den Algorithmen frühzeitig echte Signale.

  • Weniger Stress am Stichtag: Ein Teil der Arbeit ist schon erledigt, bevor der Song online geht.
  • Mehr Ersthörer: Weil der Song quasi schon bereitliegt, wenn die App geöffnet wird.
  • Bessere Planung: Du kannst deine Promo-Phase strukturieren und Inhalte logisch aufbauen.

Zur Einordnung: Eine Pre-Save-Kampagne ist kein Zaubertrick. Sie ersetzt weder starkes Marketing noch einen guten Song. Aber sie ist ein effizienter Hebel, um vorhandenes Interesse sauber in Streams und Saves zu verwandeln.

Was ist ein Spotify Pre-Save – und was passiert im Hintergrund?

Technisch gesehen ist ein Pre-Save eine Erlaubnis: Ein Dienst (meist über einen „Smart Link“ deines Distributors) darf deinen Track am Release-Tag automatisch in der Bibliothek des Nutzers speichern. Dafür loggt sich der Fan einmal kurz über Spotify ein und stimmt zu.

Ist der Song dann draußen, wird er gespeichert, ohne dass noch jemand einen Finger rühren muss.

Dahinter steckt simple Psychologie: Je weniger Hürden zwischen „Klingt spannend“ und „Hör ich mir an“ stehen, desto besser. Wir sind alle abgelenkt – selbst echte Fans verpassen Releases. Ein Pre-Save macht aus einem vagen „Ich sollte mal reinhören“ ein konkretes „Ah, da ist es ja schon“.

Missverständnis: Pre-Saves sind keine Garantie für Playlists. Aber sie helfen dir, frühes Engagement zu bündeln. Und genau dieses Engagement – Saves, Wiederholungen, geteilte Links – brauchst du ohnehin.

Für wen lohnt sich eine Pre-Save-Kampagne (und für wen weniger)?

Eine Kampagne ergibt vor allem dann Sinn, wenn du bereits Aufmerksamkeit hast: eine kleine Fanbase, Reichweite auf Social Media, einen Newsletter oder ein Live-Publikum. Pre-Saves erzeugen keine Reichweite, sie sind ein Konverter für das Interesse, das schon da ist.

Sie lohnt sich meist, wenn …

  • du in den 2–3 Wochen vor Release aktiv Inhalte posten kannst.
  • ein klarer Plan steht (Cover, Hörproben, Storytelling).
  • du regelmäßig veröffentlichst und langfristig wachsen willst.

Startest du dagegen gerade erst und kaum jemand kennt deinen Namen, ist der Nutzen überschaubar. In dem Fall ist es oft schlauer, erst einmal Reichweite aufzubauen (etwa über TikToks, Reels, Collabs oder Gigs) und Pre-Saves später als Verstärker einzusetzen.

Die größte Stärke: Du baust Momentum vor dem Releasetag auf

Wir überschätzen oft den Releasetag und unterschätzen die Wochen davor. Pre-Saves geben dir einen validen Grund, frühzeitig über deine Musik zu sprechen, ohne dass es wie reine Werbung wirkt. Du bittest nicht um einen Stream, sondern um eine kleine Geste der Unterstützung vorab.

Das hilft auch bei der Content-Planung: Erzähl eine Geschichte. Warum dieser Song? Wie ist er entstanden? Wie klingt er? Jede Antwort kann ein Post, eine Story oder ein kurzes Video sein – immer mit einem klaren Ziel am Ende: Pre-Save.

Auch ein Countdown wirkt Wunder: Wir mögen klare Zeitpunkte. „In 10 Tagen“ ist greifbarer als ein schwammiges „bald“.

So setzt du eine Pre-Save-Kampagne auf: Schritt für Schritt

Wie genau du die Kampagne anlegst, hängt von deinem Distributor oder Tool ab. Die Logik bleibt aber gleich: Release anlegen, Link erstellen, testen und dann kommunizieren.

1) Release früh genug planen

Pre-Saves brauchen Vorlauf. Zwei Wochen sind das Minimum, drei bis vier Wochen deutlich entspannter. Gib dir Zeit für Inhalte, Erinnerungen – und auch für mögliche kleine Pannen wie falsche Artworks oder defekte Links.

2) Einen Smart Link nutzen (statt nur „bald auf Spotify“)

Ein Smart Link ist die Landingpage, auf der Fans den Pre-Save auslösen. Meistens bündelt er auch andere Dienste wie Apple Music. Das ist praktisch, weil du so nicht jedem Fan einzeln erklären musst, wo er klicken soll.

Falls du tiefer in die Technik hinter Spotify-Links und IDs eintauchen möchtest, bietet der Spotify Web API Guide einen guten offiziellen Überblick.

3) Link testen, testen, testen

Klingt banal, spart aber Nerven: Öffne deinen Pre-Save-Link auf dem Handy und am Desktop. Schick ihn an zwei Freunde.

  • Login: Funktioniert die Anmeldung reibungslos?
  • Berechtigung: Ist die Abfrage verständlich?
  • Bestätigung: Versteht man, dass der Pre-Save geklappt hat?

4) Einen klaren Ablauf auf der Landingpage schaffen

Deine Pre-Save-Seite muss nicht schön sein, sie muss funktionieren. Eine Zeile Erklärung, ein großer Button – fertig. Alles, was ablenkt, kostet dich Klicks.

Zusatzinfos wie Release-Datum oder Cover kannst du darunter packen, aber der Fokus muss auf der Aktion liegen.

Timing: Wann du den Pre-Save-Link veröffentlichen solltest

Startest du zu früh, wirkt das Ziel noch weit weg. Bist du zu spät, fehlt die Zeit, Spannung aufzubauen. Diese Zeitfenster haben sich bewährt:

  • 3–4 Wochen vorher: Ideal, wenn du Storytelling betreibst und mehrere Content-Pieces hast.
  • 2 Wochen vorher: Der solide Standard bei regelmäßigen Posts.
  • 7–10 Tage vorher: Für schnelle Kampagnen – funktioniert aber nur gut, wenn die Aufmerksamkeit schon hoch ist.

Wichtiger als das perfekte Startdatum ist die Frequenz danach. Ein Link, den du nur einmal postest, geht im Feed unter.

Welche Inhalte wirklich Pre-Saves auslösen (statt nur Likes)

Herzen sind nett, bringen dir aber keine Saves. Oft fehlt in Posts der klare Nutzen oder die Handlungsaufforderung. Pre-Saves funktionieren am besten, wenn Leute emotional andocken und verstehen, warum ihr Klick dir hilft.

Content-Ideen, die oft gut funktionieren

  • Snippets mit Kontext: Zeig nicht nur den Refrain, sondern erkläre, worum es geht.
  • Studio-Einblicke: Roh, ehrlich, ohne Hochglanz-Filter.
  • Textzeilen: Ein starkes Zitat als Overlay im Video oder Bild.
  • Mini-Countdown: „Noch 5 Tage“ – kombiniert mit einem Fakt zum Song.

Sag deinen Leuten ruhig direkt, warum das wichtig ist: „Wenn du pre-savest, hast du den Song am Freitag sofort in deiner Liste.“ Das nimmt die Hürde und erklärt den Vorteil.

So formulierst du den Pre-Save-Aufruf, ohne nervig zu wirken

Ein guter Call-to-Action ist freundlich und direkt, nicht verzweifelt. Menschen helfen gerne, wenn man es ihnen leicht macht.

Beispiele für natürliche Formulierungen

  • „Damit du den Song nicht verpasst: Pre-Save, dann landet er Freitag direkt bei dir.“
  • „Ein Klick hilft mir enorm beim Start – danke für den Support.“
  • „Pre-Save ist wie ‚Merken‘ – nur automatisch.“

Was du vermeiden solltest: zu viel Drama („Bitte rettet meine Karriere“) oder schwammige Aussagen („Bald kommt was“). Klarheit gewinnt.

Pre-Saves richtig in Social Media einbauen: Frequenz ohne Spam

Du kannst den Link ruhig öfter teilen, solange der Inhalt drumherum variiert. Der Link ist das Ziel, aber der Aufhänger darf sich ändern.

Ein einfacher Posting-Rhythmus (Beispiel)

  • Start: Ankündigung + Link.
  • Woche 1: Hörprobe + Story zum Song-Hintergrund.
  • Woche 2: Text-Snippet + Erinnerung an den Pre-Save.
  • Letzte 48 Stunden: Countdown + „letzte Chance“ (ohne Druck).

Nutze Story-Sticker, Q&As oder pinnen den Link in deinem Profil. Hast du einen Newsletter? Dann erwähne es einmal zum Start und einmal kurz vor knapp.

Was du messen solltest (und was nicht): realistische Erwartungen

Jeder will wissen: Was ist eine gute Zahl? Das hängt extrem von deinem Genre, deiner Reichweite und der Plattform ab. Schau lieber auf die Entwicklung als auf nackte Zahlen.

Hilfreiche Indikatoren

  • Conversion-Rate: Wie viele klicken auf den Link und speichern dann wirklich?
  • Trend: Steigen die Zahlen nach bestimmten Posts an?
  • Engagement: Bekommst du dazu Nachrichten oder Kommentare?

Vergleich dich nicht mit den Zahlen anderer Artists. Du kennst deren Budget und Ausgangslage nicht. Dein Maßstab sollte immer dein letzter Release sein.

Häufige Fehler bei Pre-Save-Kampagnen (und wie du sie vermeidest)

Fehler 1: Der Link ist versteckt

Wenn Fans erst suchen müssen, sind sie weg. Platzier den Link dort, wo er sofort sichtbar ist: Bio, angepinnter Post, Story-Link.

Fehler 2: Du startest zu spät

Kommt der Link erst zwei Tage vor Release, ist es nur noch eine Erinnerung, keine Kampagne. Du verschenkst die Zeit, in der Vorfreude wachsen kann.

Fehler 3: Du erklärst es nicht

Viele Fans kennen den Begriff „Pre-Save“ gar nicht. Ein einfacher Satz kann den Unterschied machen: „Speichert den Song automatisch am Release-Tag.“

Fehler 4: Nur Pre-Save, kein Release-Plan

Pre-Save ist die Rampe, nicht das Ziel. Wenn am Release-Tag Funkstille herrscht, verpufft der Schwung. Plane mindestens zwei Posts für den Tag der Veröffentlichung ein.

Release-Tag: So verwandelst du Pre-Saves in echte Streams

Am Tag X musst du nichts mehr erklären, sondern den Moment feiern: „Es ist da.“ Auch wer gespeichert hat, braucht oft noch einen Stupser, um wirklich zu hören.

Praktische Checkliste für den Release-Tag

  • Morgens: „Out now“-Post mit dem Smart Link.
  • Mittags: Kurzer Clip mit der stärksten Stelle + Hinweis „Jetzt verfügbar“.
  • Abends: Ein persönlicher Post zur Bedeutung des Songs + Danke an alle Pre-Saver.

Aktive Community-Pflege (Antworten auf Kommentare, Reposts) hält die Dynamik den ganzen Tag oben.

Nach dem Release: Die Kampagne ist nicht vorbei – sie ändert nur die Form

Ist der Song draußen, fallen viele in eines von zwei Extremen: Funkstille oder Dauerschleife. Beides ist suboptimal. Besser sind Varianten, die den Song neu beleuchten.

Ideen für die ersten 14 Tage nach Release

  • Eine Akustik-Version oder ein rohes Live-Video.
  • Story: „Diese Textzeile bedeutet mir am meisten.“
  • Ein kurzer Blick hinter die Kulissen (Cover-Shooting, Studio).
  • Interaktion: Frag nach der Lieblingsstelle statt nur nach Streams.

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt für Playlist-Pitches oder Presse-Mails. Ein Release ist ein Event, das du ruhig etwas ausdehnen darfst.

Tools und Rechte: Worauf du bei Pre-Save-Seiten achten solltest

Pre-Saves funktionieren nur mit Zugriffsrechten. Das ist technisch notwendig, macht manche Fans aber skeptisch. Du kannst das nicht ganz vermeiden, aber Vertrauen schaffen.

So schaffst du Vertrauen

  • Nutze etablierte Tools und halte die Landingpage sauber.
  • Erkläre kurz, warum der Login nötig ist (damit der Song gespeichert werden kann).
  • Verlinke direkt, ohne unnötige Umwege.

Für alles rund um dein Artist-Profil und technische Grundlagen ist Spotify for Artists Help immer eine verlässliche Anlaufstelle.

Ein ehrlicher Plan, der fast immer funktioniert

Halte es einfach: Starte etwa drei Wochen vorher. Poste zwei bis drei Mal pro Woche Inhalte mit echtem Kontext, erhöhe die Frequenz in der letzten Woche leicht und liefere am Release-Tag einen klaren Moment. Danach hältst du den Song noch zwei Wochen „warm“ – mit Abwechslung, nicht mit Wiederholungen.

Wichtig: Ein Pre-Save ist kein Selbstzweck. Er ist ein kleines Versprechen deiner Fans: „Ich will das hören.“ Dieses Versprechen löst du ein, indem du am Release-Tag präsent bist und deinem Song die Bühne gibst, die er verdient. So entsteht mehr als nur ein kurzer Peak.

Manchmal fehlt zum Start vielleicht noch die nötige Sichtbarkeit. In solchen Fällen kann gezielte Promotion das organische Wachstum ergänzen – solange sie zu deinem Timing passt und du deine Community-Arbeit nicht vernachlässigst. Je nach Zielsetzung können Dienste wie Deutsche Spotify Klicks oder Spotify Monatliche Hörer dabei helfen, den Release etwas sichtbarer zu machen, während du dich parallel weiter um echte Fans kümmerst.

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