Wer das Wort „Tontechniker“ hört, denkt oft sofort an riesige Konzerte, massive Mischpulte und diesen einen magischen Moment, in dem der Sound perfekt steht. Die Realität sieht meist bodenständiger aus: Audio Engineering ist vor allem Handwerk. Es bedeutet viel Vorbereitung, ständige Kommunikation und ein feines Gespür für Details.
Dieser Beruf kann unglaublich erfüllend sein. Er ist aber auch fordernd, oft hektisch und so gut wie nie ein klassischer 9-to-5-Job.
Wichtig auf einen Blick: Was macht ein Tontechniker wirklich?
Kurz gesagt: Tontechniker:innen – oder allgemein Audio Engineers – sind dafür verantwortlich, dass Schall aufgenommen, bearbeitet und wiedergegeben wird. Und zwar zuverlässig, verständlich und passend zur Situation. Das Spektrum reicht von der Live-Bühne über das Studio und Filmsets bis hin zu Podcasts oder der Postproduktion.
- Live: Aufbauen, Soundcheck durchführen, während der Show mischen und Probleme sofort lösen.
- Studio: Das Setup für die Aufnahme bauen, Recording, Editing, Mixing und manchmal auch Mastering.
- Film/TV: Die Tonangel führen, Funkstrecken verwalten, Dialoge sauber einfangen und Störgeräusche kontrollieren.
- Corporate/Streaming: Für Sprachverständlichkeit sorgen, stabile Signale garantieren und den Sprecher:innen Stress abnehmen.
Ganz wichtig: Der Job besteht nicht nur aus „Regler schieben“. Es geht immer darum, ein bestimmtes klangliches Ziel zu erreichen – oft unter Zeitdruck und mit ständig wechselnden Räumen, Menschen und technischer Ausstattung.
Was fällt alles unter „Audio Engineering“ – und was nicht?
„Audio Engineering“ ist ein riesiger Begriff. Im deutschen Sprachgebrauch reden wir meist einfach von Tontechnikern, obwohl die Aufgaben extrem unterschiedlich sein können. Manche arbeiten sehr kreativ am Klangcharakter, andere sind eher technisch und organisatorisch gefordert.
Typische Arbeitsfelder sind:
- Live-Event (Konzerte, Clubs, Theateraufführungen, Festivals, Firmenfeiern)
- Studio (Musikproduktion, Voiceover, Hörbücher, Podcasts)
- Broadcast (Radio, Fernsehen, Live-Streaming)
- Filmton (O-Ton am Set, Postproduktion, Sounddesign)
Was nicht automatisch dazugehört, ist das Komponieren von Musik oder das „Produzieren“ von Künstler:innen im musikalischen Sinne. Das kann zwar Teil des Jobs sein, muss es aber nicht.
Viele Tontechniker:innen verstehen sich als Dienstleister: Der Ton muss funktionieren, gut klingen und pünktlich fertig sein.
Der Alltag als Tontechniker: So sieht ein typischer Tag aus
Ein „typischer“ Tag ist in dieser Branche schwer zu definieren. Dennoch gibt es Phasen, die fast überall auftauchen: Vorbereitung, Aufbau, Testen, Durchführung, Abbau. Je nach Job verschieben sich dabei nur die Schwerpunkte.
Im Live-Bereich: Früh da sein, spät raus
Live-Ton ist oft körperliche Arbeit: Cases schleppen, Kabelwege legen, Lautsprecher hängen, Monitore einrichten. Erst danach kommt der Soundcheck: Einpegeln, EQ einstellen, Monitormix klären, Funkstrecken checken und Szenen speichern.
Während der Show bist du hochkonzentriert. Du hörst permanent aktiv zu: Ist die Stimme klar? Dröhnt der Raum an einer Stelle? Droht ein Feedback? Wenn der Sound kippt, musst du blitzschnell entscheiden – ohne dass jemand deine Hektik bemerkt.
Nach der Show wird abgebaut. Oft gibt es noch einen kurzen Reality-Check im Team: Was lief gut, was muss beim nächsten Mal besser klappen? Live bedeutet: Fehler passieren, aber sie dürfen für das Publikum nicht hörbar bleiben.
Im Studio: Detailarbeit, Wiederholbarkeit, Geduld
Der Studioalltag wirkt von außen ruhiger, ist aber nicht weniger anspruchsvoll. Hier geht es um Nuancen: Die exakte Mikrofonposition, der Raumanteil, Timing-Korrekturen, störende Atmer oder der perfekte Übergang.
Ein Studiotag läuft oft so ab: Session vorbereiten, Routing prüfen, Recording, sauberes Editing, ein Rough Mix für erstes Feedback und schließlich die Dokumentation. Gute Notizen sind Gold wert – nur so weißt du Tage später noch genau, wie ein bestimmter Sound zustande kam.
Am Set oder im Corporate-Umfeld: Verständlichkeit schlägt „schön“
Beim Filmton, bei Interviews oder Streams gilt die eiserne Regel: Sprache muss verständlich und sauber sein. Du arbeitest oft unauffällig, musst Störquellen wie Klimaanlagen oder Kleider-Rascheln früh erkennen, Funkstrecken sicher betreiben und in stressigen Momenten die Ruhe bewahren.
Viele unterschätzen, wie viel „People-Management“ hier nötig ist: Sprecher:innen beruhigen, die Regie abholen oder dem Kunden erklären, warum der gewählte Raum akustisch problematisch ist – und das alles, ohne belehrend zu wirken.
Die wichtigsten Aufgaben: Von Planung bis Abgabe
Je nachdem, ob du am FOH, am Monitorplatz, im Recording oder in der Postproduktion sitzt, liegt dein Fokus woanders. Trotzdem lässt sich der Job in feste Aufgabenpakete unterteilen.
1) Pre-Production: Fragen klären, bevor es teuer wird
Die meisten Probleme entstehen nicht erst beim Mischen, sondern schon in der Planung. Gute Tontechniker:innen fragen früh nach: Welche Besetzung kommt? Wie sieht die Location aus? Welche Mikrofone brauchen wir? Wie viele Kanäle? Gibt es genug Strom? Wer bringt welches Material mit? Wie ist der Zeitplan?
Wenn du diese Punkte vorab klärst, sparst du dir später enormen Stress. Zudem wirkst du professionell, weil du nicht erst am Veranstaltungstag merkst, dass ein wichtiger Adapter fehlt.
2) Setup & Signalfluss: Ordnung ist kein Luxus
Das Herzstück von Audio Engineering ist ein stabiler Signalfluss. Das heißt schlicht: Du weißt zu jeder Zeit, wo ein Signal herkommt, wo es hingeht und an welcher Stelle es unterbrochen sein könnte.
In der Praxis bedeutet das: Kabelwege planen, Patchlisten führen, Gain-Struktur beachten, Routing, Busse und Inserts verwalten – und das so anlegen, dass es auch unter Druck logisch bleibt.
Praxis-Tipp: Beschrifte alles konsequent. Nicht nur für die Zukunft, sondern für den Moment, in dem es plötzlich brummt und du in 30 Sekunden entscheiden musst, ob es am Groundlift der DI-Box, am Netzteil oder am Kabel liegt.
3) Soundcheck/Recording: Die Grundlage für alles
Ein guter Mix beginnt lange vor dem Mix. Ist die Quelle schlecht, kämpfst du später nur noch gegen Fehler an, statt den Klang zu gestalten.
Beim Soundcheck heißt das: das richtige Mikro an der richtigen Position, ein sauberer Pegel ohne Clipping und klare Monitorwege. Im Studio bedeutet es: passend zum Song aufnehmen, nicht einfach „irgendwie“.
Ein typisches Missverständnis: Mehr EQ ersetzt keine gute Mikrofonierung. Und ein „heiß“ gefahrener Preamp macht die Aufnahme nicht automatisch besser – oft nur anfälliger für Verzerrungen.
4) Mix: Entscheidungen treffen – nicht alles gleichzeitig
Mixing ist die Kunst der Priorisierung. Was steht im Vordergrund? Was liegt hinten? Was trägt den Song rhythmisch? Was muss im Raum funktionieren?
Live mischst du oft für das Publikum und gegen die Raumakustik an. Im Studio mischst du für Lautsprecher, Kopfhörer und am Ende für viele unterschiedliche Abspielgeräte.
Deine Werkzeuge sind EQ, Kompression, Reverb/Delay, Panning und Automation. Wichtiger als die Tools ist aber dein Hören: Du arbeitest nicht nach Plugin-Presets, sondern nach einem klanglichen Ziel. Manchmal ist weniger dabei wirklich mehr.
5) Nachbereitung: Backups, Dokumentation, Übergaben
Nach dem Gig heißt es: Files sichern, Notizen machen, vielleicht noch den Multitrack exportieren. Nach der Studio-Session: Backups erstellen, Sessions sauber benennen, Versionen anlegen. In der Postproduktion geht es um klare Deliverables, korrekte Formate und eine saubere Übergabe.
Wer diesen Teil ignoriert, zahlt früher oder später drauf – meistens mit Zeit und Nerven.
Welche Skills brauchst du als Tontechniker?
Natürlich denken viele zuerst an Technik. Die ist wichtig, keine Frage. Aber in der Praxis entscheidet oft die Kombination aus Ohr, Organisation und Kommunikation über den Erfolg.
Technisches Verständnis (ohne Technik-Fetisch)
Die Grundlagen müssen sitzen: Was ist Pegel, was ist Dynamik? Wie funktionieren Mikrofone? Warum entsteht Feedback? Was macht ein Kompressor eigentlich genau – und wann macht er das Signal kaputt?
Dazu gehört heute auch ein solides Verständnis von Digitaltechnik: Latenzen, Clocking, Samplingraten, Treiber und Netzwerke bei digitalen Stageboxen.
Es hilft enorm, die eigene Arbeitsumgebung blind zu kennen. Wenn du mit einer DAW arbeitest, solltest du Shortcuts, Routing und Export beherrschen. Einen guten Einstieg bietet hier oft das Ableton Live Handbuch, da es viele universelle Grundlagen rund um das Arbeiten in Audio-Umgebungen sehr verständlich erklärt – auch wenn du später eine andere Software nutzt.
Ein trainiertes Ohr – und der Mut, Pausen zu machen
Gutes Hören ist weniger Talent als vielmehr Training. Du lernst mit der Zeit, Frequenzbereiche zu identifizieren, Probleme zu lokalisieren und die Balance im Mix zu beurteilen.
Gleichzeitig brauchst du Selbstschutz: Ohren ermüden. Wer dauerhaft zu laut abhört oder ohne Gehörschutz arbeitet, riskiert bleibende Schäden.
Gerade live ist Gehörschutz kein „Vielleicht“, sondern Pflicht dir selbst gegenüber. Wenn du regelmäßig im Lärm arbeitest, solltest du dich über Schutzmaßnahmen informieren, zum Beispiel beim Informationsangebot der BGN rund um Lärm und Gehörschutz am Arbeitsplatz.
Kommunikation: Der unterschätzte Karrierefaktor
Du arbeitest fast nie allein. Bands, Artists, Veranstalter, Regie, Kunden, Kameraleute – alle haben Erwartungen an dich. Du musst die richtigen Fragen stellen, Dinge klar erklären und dabei entspannt bleiben. Ein ruhiger Tonfall kann einen chaotischen Moment retten.
Besonders wichtig ist es, Grenzen zu setzen, ohne hart zu wirken. Ein Satz wie „Das geht so nicht, weil…“ ist besser als ein stumpfes „Das geht nicht.“ Wer Lösungen anbietet, wird wieder gebucht.
Stressresistenz und Prioritäten
Wenn es pfeift, brummt oder die Technik ausfällt, ist keine Zeit für lange Diskussionen. Du brauchst eine klare Reihenfolge im Kopf: Was ist kritisch? Was ist nice-to-have? Was ist gerade nur „ungewohnt“, aber akzeptabel?
Eine bewährte Regel im Live-Mix: Erst die Stimme, dann die wichtigsten Instrumente, dann die Details. Und wenn etwas nicht mehr zu retten ist: Stabilisiere die Situation so unauffällig wie möglich, statt zu versuchen, es „perfekt zu reparieren“.
Wie lernt man den Beruf? Ausbildung, Studium und Quereinstieg
Es gibt nicht den einen Königsweg. In Deutschland führen viele Routen in den Beruf – alle mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen. Entscheidend ist am Ende immer, dass du echte Praxiserfahrung sammelst und Verantwortung übernimmst.
Ausbildung und klassische Einstiege
Viele starten über eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik, über Praktika, Assistenzjobs im Studio oder als Stagehand. Man wächst so langsam in die Tonrolle hinein. Das ist oft eine sehr solide Schule: Du lernst unter realen Bedingungen und echtem Zeitdruck.
Studium oder private Schulen
Studiengänge und private Bildungsträger sind oft strukturierter und bieten Zugang zu Studios, Dozent:innen und Netzwerken. Der Haken: Die harte Praxis ist hier nicht automatisch garantiert.
Wichtig ist deshalb, dass du nebenbei eigene Projekte machst, assistierst und Routinen entwickelst.
Quereinstieg: Möglich, aber kein Selbstläufer
Quereinsteiger kommen oft über eigene Projekte in den Job: die eigene Band aufnehmen, Podcasts betreuen, kleine Events mischen oder Kurzfilme vertonen. Hier zählt vor allem, dass du Ergebnisse liefern kannst und zuverlässig bist.
Die Technik kann man lernen – Verlässlichkeit und saubere Abläufe muss man leben.
Tools, die du wirklich brauchst (und was du dir sparen kannst)
Neues Equipment ist immer verlockend. Aber der größte Hebel liegt selten im teuersten Gerät, sondern in den richtigen Basics und einem stabilen Workflow.
Solide Basics für den Start
- Gute Kopfhörer und wenn möglich neutrale Monitore (für Studio/Editing).
- Ein Audio-Interface mit stabilen Treibern (für Recording).
- Ein paar zuverlässige Mikrofone (eine Mischung aus dynamisch und Kondensator, je nach Anwendung).
- Kabel, Stative, Adapter – klingt langweilig, ist aber entscheidend.
Warum das reicht? Wenn du sauber aufnehmen kannst und deinen Mix verlässlich beurteilst, kannst du professionelle Ergebnisse liefern. Plugins und Spezialgeräte sind dann der Feinschliff – nicht das Fundament.
Was viele zu früh kaufen
Teure Channelstrips, riesige Plugin-Bundles, exotische Mikrofone: Das alles kann sinnvoll sein, aber meistens erst später. Wenn du noch unsicher beim Gain Staging bist oder einen Raum noch nicht richtig einschätzen kannst, werden teure Tools das Problem nicht lösen.
Investiere lieber in dein Monitoring, in Raumakustik (falls du ein eigenes Setup hast) und in Zeit zum Üben.
Typische Fehler – und wie du sie vermeidest
Fehler passieren jedem. Der Unterschied liegt darin, ob du daraus lernst und ein System entwickelst, das dich beim nächsten Mal schützt.
Zu wenig Vorbereitung
Wenn du ohne Stageplot oder Inputliste beim Gig ankommst oder im Studio keine Session-Vorlage hast, verlierst du Zeit. Besser: Standard-Templates, Checklisten, klare Dateinamen und immer ein Backup-Plan.
Zu laut arbeiten
Laut klingt oft erst mal „besser“, bis die Ohren dichtmachen. Gerade im Studio führt dauerhaft lautes Abhören zu Fehlentscheidungen, weil das Gehör natürlich komprimiert. Arbeite leiser, mach regelmäßig Pausen und nutze Referenztracks in ähnlicher Lautstärke.
Probleme „weg-EQen“
Wenn etwas mulmt oder pfeift, liegt die Ursache oft am Raum, der Position oder der Mikrofonwahl. Der EQ kann helfen, aber er ersetzt nicht die Grundlage. Verbessere erst die Quelle, dann fang an zu bearbeiten.
Kommunikation vergessen
Ein technisch korrekter Mix bringt wenig, wenn sich die Person am Mikro unwohl fühlt oder die Band ihren Monitorsound nicht versteht. Kurze Fragen, klare Absprachen und etwas Empathie sparen am Ende oft mehr Zeit als jedes Plugin.
Geld, Arbeitszeiten und Realität: Worauf du dich einstellen solltest
Die Bezahlung variiert extrem: je nach Region, Spezialisierung, Erfahrung, Netzwerk und Auftraggeber. Es gibt Festanstellungen, aber viele arbeiten freiberuflich. Das bedeutet Freiheit – aber auch schwankende Auftragslagen.
Die Arbeitszeiten sind oft untypisch. Live-Jobs finden abends und am Wochenende statt. Studioarbeit kann planbar sein, kippt aber schnell, wenn Artists kreativ im Flow sind oder Deadlines drücken.
Wer das langfristig machen will, muss lernen, mit der Belastung umzugehen: Schlaf, Gehörschutz, Pausen und realistische Zusagen sind wichtig. Neben der Qualität zählen vor allem Zuverlässigkeit, schnelle Reaktionen, saubere Rechnungen und ein Netzwerk, das dich kennt und einschätzen kann.
So findest du erste Jobs und wirst besser – ohne dich zu verheizen
Der Einstieg gelingt selten über den perfekten Lebenslauf, sondern über kleine, gut gelöste Aufgaben. Wichtig ist, Verantwortung zu übernehmen – ohne sich dabei zu übernehmen.
Praktische Wege in echte Praxis
- Frag bei lokalen Clubs oder Kulturzentren nach Assistenzjobs oder Praktika.
- Unterstütze kleine Produktionen beim Set-Ton (auch als 2nd Sound).
- Betreue Podcasts oder YouTube-Formate in deinem Umfeld.
- Starte eigene Recording-Projekte und dokumentiere deine Ergebnisse.
Das Ziel ist nicht, überall dabei zu sein, sondern verlässlich abzuliefern. Wenn du einmal einen Abend gerettet hast, weil du ruhig geblieben bist und das Problem gelöst hast, spricht sich das herum.
Mini-Checkliste: Was du vor jedem Job klären solltest
- Was ist das Ziel? (Sprachverständlichkeit, Druck, Natürlichkeit, Broadcast-Standard?)
- Welche Technik ist vor Ort, was bringst du mit?
- Wie sieht der Zeitplan aus? (Aufbau, Soundcheck, Show, Abbau)
- Wer entscheidet am Ende? (Band, Veranstalter, Regie, Kunde)
- Was ist der Backup-Plan bei Ausfall? (Ersatzmikro, Ersatzkabel, zweite Zuspielung)
Wenn du diese Punkte ernst nimmst, wirkst du sofort professioneller – selbst wenn du noch ganz am Anfang stehst.
Passt der Beruf zu dir? Eine ehrliche Selbstprüfung
Audio Engineering ist ideal, wenn du gerne praktisch arbeitest, wirklich zuhörst und Freude daran hast, Dinge zuverlässig zum Laufen zu bringen. Weniger ideal ist es, wenn du fest planbare Wochenenden brauchst oder schnell frustriert bist, wenn andere spontan Entscheidungen über den Haufen werfen.
Frag dich ehrlich:
- Kannst du unter Druck ruhig bleiben?
- Hast du Lust, ständig dazuzulernen?
- Magst du Teamarbeit – auch mit schwierigen Charakteren?
- Kannst du akzeptieren, dass „gut“ oft besser ist als „perfekt“?
Wenn du bei den meisten Punkten nickst, ist das ein gutes Zeichen. Falls nicht, passt vielleicht ein angrenzender Bereich besser zu dir – wie Sounddesign, Editing, Content-Audio oder die technische Fachplanung.
Was am Ende wirklich zählt
Guter Ton entsteht selten durch Magie. Er ist das Ergebnis von guter Vorbereitung, einem geschulten Ohr und sauberen Abläufen. Und er entsteht aus Respekt vor dem Moment: Eine Stimme, die verstanden wird. Eine Band, die sich auf der Bühne wohlfühlt. Ein Publikum, das von der Hektik hinter den Kulissen nichts mitbekommt.
Wenn dich genau diese Mischung aus Handwerk, Kreativität und Verantwortung reizt, kann der Beruf als Tontechniker mehr als nur ein Job sein – er ist eine besondere Art, Teil von Musik, Film oder Live-Erlebnissen zu werden.
Organisches Wachstum ist in der Audio-Welt oft ein Marathon: gute Inhalte, saubere Produktion und konsequente Veröffentlichung. Manchmal kann bezahlte Promotion helfen, um neuen Releases einen kleinen Schubs zu geben oder Formate schneller sichtbar zu machen, ohne den eigenen Workflow zu überlasten. Wichtig bleibt dabei immer, realistische Erwartungen zu haben und den Fokus auf Qualität zu legen. Wer nach solchen unterstützenden Maßnahmen sucht, findet entsprechende Optionen bei Deutsche Spotify Klicks, YouTube Klicks oder Spotify Monatliche Hörer.


