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Eigene Musik auf Spotify hochladen: Anleitung für Artists

Eigene Musik auf Spotify hochladen: Anleitung für Artists

Du hast einen fertigen Track oder vielleicht sogar ein komplettes Release im Kasten – und jetzt soll das Ding endlich auf Spotify raus. Der wichtigste Punkt direkt vorweg: Als Artist lädst du deine Musik in der Regel nicht selbst bei Spotify hoch.

Stattdessen bringst du deine Songs über einen Distributor (oft auch „Aggregator“ genannt) zu Spotify und den anderen Streamingdiensten. Das wirkt auf den ersten Blick wie ein Umweg, ist aber Branchenstandard – und das hat gute Gründe.

Kurz erklärt: So kommt deine Musik auf Spotify

Das Prinzip ist simpel: Du brauchst (1) saubere Audiodateien, (2) korrekte Metadaten, (3) ein Cover, (4) einen Distributor und (5) etwas Vorlaufzeit, damit alles pünktlich live geht. Erst danach verifizierst du deinen Artist-Account und kannst Playlists pitchen.

  • Kein Direkt-Upload: Spotify akzeptiert keine Drag-and-drop-Uploads von normalen Artist-Profilen.
  • Der Distributor als Schnittstelle: Er liefert Audio und Daten technisch sauber an Spotify und kümmert sich später um die Abrechnung.
  • Puffer einplanen: Damit Pitching, Qualitätschecks und deine eigene Promo nicht in Stress ausarten.

Wenn du diese Reihenfolge einhältst und typische Stolperfallen umgehst, wirkt dein Release sofort professioneller.

Warum du nicht „direkt“ bei Spotify hochladen kannst

Spotify ist ein Streamingdienst, kein Download-Shop und auch kein offenes Upload-Portal wie SoundCloud. Damit Millionen von Releases weltweit stabil laufen, braucht es feste Prozesse: Klare Rechte, funktionierende Abrechnungen, eindeutige IDs und Qualitätskontrollen.

Genau diesen Job übernehmen Distributoren. Sie kümmern sich im Kern um drei Dinge:

  • Technische Auslieferung: Audio und Metadaten werden im korrekten Format an Spotify übermittelt.
  • Rechte & Lizenzierung: Es wird geklärt, wer veröffentlichen darf und wer am Ende Geld bekommt.
  • Abrechnung: Einnahmen werden zentral gesammelt und an dich ausgezahlt.

Das heißt nicht, dass du die Kontrolle verlierst. Du entscheidest weiterhin über Release-Datum, Cover, Titel und Credits. Du bestimmst meist auch, auf welchen Plattformen dein Track läuft. Der Distributor ist nur die Brücke, nicht dein Chef.

Was du vorbereiten solltest, bevor du irgendetwas hochlädst

Der Stress entsteht oft nicht beim „Upload“ selbst, sondern davor: falsche Dateiformate, fehlende Credits oder ein Cover, das abgelehnt wird. Wenn du deine Hausaufgaben machst, sparst du dir kurz vor Release viel Ärger.

Audio: Master-File, Format und Headroom

Die meisten Distributoren verlangen unkomprimierte Dateien, typischerweise WAV. Ob 16-bit oder 24-bit, hängt vom Anbieter ab – beides ist üblich. MP3s wirken handlich, sind als Master aber ungeeignet, weil bereits Daten verloren gegangen sind.

Wichtig zu wissen: Spotify normalisiert die Lautstärke aller Songs. Ein extrem laut geprügeltes Master bringt dir also keinen Vorteil – oft klingt es nach der automatischen Anpassung sogar dünner oder verzerrt. Ein sauberes, dynamisches Master mit etwas Luft (Headroom) ist meist die bessere Wahl.

Cover: Format, Text und typische Ablehnungsgründe

Cover-Art wird oft unterschätzt, ist aber ein häufiger Grund für Verzögerungen. Standard ist ein quadratisches Bild in hoher Auflösung (viele Distributoren empfehlen 3000×3000 Pixel).

Achte darauf, dass alles lesbar ist und keine Pixelwüsten entstehen. Fremde Logos oder markenrechtlich geschützte Bilder sind tabu. Wenn du „feat.“ oder den Tracktitel auf das Cover schreibst, müssen diese Angaben exakt zu den Metadaten passen.

Vorsicht auch bei QR-Codes, Social-Media-Namen oder Stickern wie „Out now“. Das wird je nach Richtlinie oft abgelehnt. Im Zweifel gilt: lieber clean und zeitlos.

Metadaten: Titel, Artists, Featuring, Credits

Metadaten sind die Infos, die später in der App stehen: Songtitel, Künstlername, Featuring, Songwriter, Producer, Labelname (ohne Label nimmst du oft einfach deinen Artistnamen), Genre und Sprache. Das klingt trocken, ist aber entscheidend, damit dein Release auffindbar bleibt und Einnahmen richtig zugeordnet werden.

Häufiger Fehler: Unterschiedliche Schreibweisen. Wenn du dich einmal „Mila Rose“ und beim nächsten Mal „Mila-Rose“ nennst, legt Spotify eventuell zwei verschiedene Artist-Profile an. Entscheide dich für eine Schreibweise und zieh sie konsequent durch.

ISRC und UPC/EAN: Was das ist und warum du es brauchst

Jedes Release braucht Codes. Der ISRC identifiziert die einzelne Aufnahme (den Track), der UPC/EAN das gesamte Produkt (Single/EP/Album). In den meisten Fällen generiert dein Distributor diese Codes automatisch für dich.

Manchmal kannst du auch eigene Codes mitbringen, falls du schon welche hast. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn du ein Release von einem Anbieter zum anderen umziehst und die Streaming-Zahlen behalten willst – das erfordert aber saubere Arbeit.

Distributor wählen: Worauf es wirklich ankommt

Der Markt ist voll: Von Modellen wie „Jahresgebühr für unbegrenzte Uploads“ bis hin zu „Zahle pro Release“ oder „Kostenlos starten, dafür Prozente abgeben“. Was für dich passt, hängt von deinem Output, deinem Budget und deinen Zielen ab.

Fragen, die dir bei der Entscheidung helfen:

  • Kostenstruktur: Abo, Einzelzahlung oder Beteiligung am Umsatz?
  • Auszahlung: Wie schnell und transparent kommst du an dein Geld?
  • Splits: Kannst du Einnahmen automatisch mit Features oder Produzenten teilen?
  • Support: Erreichst du jemanden, wenn es technische Probleme gibt?
  • Extras: Bietet der Dienst Pre-Save-Links, Pitching-Tools oder YouTube Content ID an?

Manche Anbieter sind extrem schnell, andere prüfen genauer. Beides hat Vorteile. Wenn du zum ersten Mal veröffentlichst, ist „zuverlässig und verständlich“ oft wertvoller als eine unüberschaubare Feature-Liste.

Schritt-für-Schritt: Musik über einen Distributor zu Spotify bringen

Die Benutzeroberflächen sehen überall anders aus, aber der Prozess ist im Kern immer gleich. Wenn du die folgenden Schritte kennst, fühlst du dich direkt sicherer.

1) Release anlegen: Single, EP oder Album

Du wählst den Release-Typ und lädst dein Audio hoch. Dann füllst du Titel, Version (z. B. „Radio Edit“) und Infos zu expliziten Inhalten aus. Auch die Reihenfolge der Tracks legst du hier fest.

Checke jede Schreibweise doppelt. Tippfehler sind später extrem nervig, weil Änderungen Zeit kosten und den Prozess aufhalten.

2) Künstlerprofil zuordnen (damit du nicht beim falschen Artist landest)

Ist dein Name ganz neu, erstellt Spotify ein neues Profil für dich. Existiert dein Name schon, musst du sicherstellen, dass der Distributor dich dem richtigen Profil zuordnet.

Oft gibt es dafür Felder wie „Spotify Artist ID“ oder du kannst deinen Profil-Link direkt angeben. Das ist besonders wichtig, wenn dein Künstlername häufig vorkommt.

3) Rechte bestätigen: Wer besitzt was?

Du musst bestätigen, dass du die Rechte an der Aufnahme hast und alle nötigen Lizenzen für Samples, Beats oder Coverversionen vorliegen. Nimm das ernst: Streaming ist weltweit öffentlich.

Bei Coverversionen brauchst du oft eine Lizenz für die Komposition, selbst wenn du alles neu eingespielt hast. Manche Distributoren nehmen dir das gegen Gebühr ab, bei anderen musst du dich selbst kümmern. Kläre das unbedingt vor dem Release, nicht erst danach.

4) Release-Datum festlegen und Vorlauf planen

Ein Spontan-Release „für morgen“ ist technisch manchmal machbar, aber strategisch selten klug. Du brauchst Zeit für Checks, Pitching und Kommunikation.

Plane lieber mit Puffer. Wie viel? Das hängt vom Distributor ab und davon, ob es dein erstes Release ist. Als Faustregel gilt: Rechne eher in Wochen als in Tagen.

Wichtig: Wenn du deinen Song bei Spotify pitchen willst, muss er rechtzeitig im System als „Upcoming“ gelistet sein. Das klappt nur mit genug Vorlauf.

5) Stores auswählen: Nur Spotify oder gleich alles?

Meist kannst du per Häkchen entscheiden, ob der Track nur auf Spotify oder auch auf Apple Music, Deezer, Amazon Music und Co. erscheinen soll.

Viele Artists wählen „alle Stores“, weil es kaum Mehraufwand bedeutet. Wenn du eine spezielle Strategie fährst, kannst du aber auch gezielt auswählen.

6) Abschicken, prüfen, warten – und erreichbar bleiben

Nach dem Klick auf „Senden“ prüfen Distributor und Plattformen deine Daten. Falls etwas nicht passt, bekommst du Rückfragen. Reagiere dann schnell, damit dein Release-Termin nicht wackelt.

Am Release-Tag selbst solltest du morgens checken, ob die Links funktionieren und alles korrekt dargestellt wird.

Spotify for Artists: Profil beanspruchen, Insights nutzen, Song pitchen

Sobald deine Musik beim Distributor durch ist, kannst du Zugriff auf dein Profil via „Spotify for Artists“ beantragen. Hier steuerst du dein Image (Bilder, Bio), lädst Canvas-Videos hoch und siehst deine Statistiken.

Spotify erklärt den Vorgang im Hilfebereich zu Spotify for Artists sehr verständlich, falls du an einer Stelle hängst.

Profil sauber einrichten: Die Basics, die sofort wirken

Ein gepflegtes Profil schafft Vertrauen – bei Fans genauso wie bei Playlist-Kuratoren oder Medienvertretern.

  • Artist-Bild: Gute Qualität, passender Vibe.
  • Bio: Kurz, prägnant, ohne leere Phrasen.
  • Links: Zu Instagram oder deiner Website, falls relevant.
  • Artist Pick: Pinne deinen neuesten Song, eine Playlist oder Tourdaten ganz nach oben.

Das ist keine reine Deko: Wenn Hörer über den Algorithmus kommen, entscheidet oft der Look des Profils, ob sie bleiben oder weiterscrollen.

Pitch an Spotify: Was das ist – und was es nicht ist

Über Spotify for Artists kannst du unveröffentlichte Songs direkt dem Editorial-Team vorstellen. Das ist keine Garantie für eine Playlist-Platzierung, aber du lieferst wichtigen Kontext: Genre, Stimmung, Instrumente und deine Story.

Damit hilfst du dem System, deinen Track richtig einzuordnen, statt ihn „blind“ hochzuladen. Aber Achtung: Pitchen geht nur, wenn der Song früh genug als „Upcoming“ im System steht.

Typische Fehler beim Hochladen – und wie du sie vermeidest

Viele Releases scheitern nicht an der Musikqualität, sondern an Flüchtigkeitsfehlern. Hier sind die Klassiker und wie du sie umgehst.

Fehler 1: Chaos bei der Schreibweise

Mal „DJ Luna“, mal „DJ LUNA“ – das wirkt harmlos, führt aber zu doppelten Profilen oder einer zersplitterten Diskografie. Lege eine Master-Schreibweise fest und nutze sie überall exakt gleich, auch bei Featurings.

Fehler 2: Cover verstößt gegen Regeln

Zu kleine Auflösung, verpixelter Text, fremde Logos oder reißerische Werbung: Solche Cover werden oft abgelehnt. Halte das Design lieber schlicht und hochwertig. Ein Blick in die Guidelines deines Distributors schafft Klarheit.

Fehler 3: Zu knapp geplant

Wer zu spät abgibt, hat keine Zeit mehr für Pitching, Pre-Saves oder Pressearbeit. Selbst kleine Korrekturen werden dann zum Drama. Fixiere das Release-Datum erst, wenn Audio, Cover und Credits wirklich final sind.

Fehler 4: Ungeklärte Samples oder Beats

„Das merkt schon keiner“ ist eine riskante Einstellung. Streamingplattformen reagieren automatisch auf Rechteverletzungen. Kläre deine Samples, nutze lizenzfreie Quellen oder nimm eigene Sounds auf.

Wenn du Beats von anderen nutzt („Leased Beats“), sorge für schriftliche Vereinbarungen über Nutzung und Gewinnaufteilung.

Wie lange dauert es, bis ein Song auf Spotify erscheint?

Das ist unterschiedlich. Der Distributor braucht Zeit für die Verarbeitung, Spotify braucht Zeit für das Einspielen ins System. Manchmal geht es sehr schnell, manchmal dauert es länger – gerade bei neuen Accounts oder unklaren Daten.

Der sicherste Weg: Reiche frühzeitig ein und plane nicht auf den letzten Drücker. Wenn der Release an einem bestimmten Tag stehen muss (z. B. wegen Tourstart oder Video), bau dir zeitliche Puffer ein.

Nach dem Release: Was du in den ersten 7 Tagen tun kannst

Der Upload ist erst der Anfang. In den ersten Tagen lernt der Algorithmus, wer deine Musik mag. Es geht dabei nicht um Tricks, sondern um klare Signale: Wer hört zu? Wer speichert den Song? Wer kommt wieder?

Praktische Checkliste für die Release-Woche

  • Profil checken: Ist der Artist Pick aktuell? Stimmt die Bio?
  • Smart teilen: Ein sauberer Link in der Bio und ein guter Post bringen mehr als 20 hektische Storys.
  • Playlists: Erstelle eine eigene Playlist mit passenden Referenztracks und packe deinen Song dazu.
  • Feedback holen: Bitte deine Community um ehrliche Meinung, nicht um „Pflichtstreams“.
  • Analytics nutzen: Schau in Spotify for Artists, welche Songs und Quellen gut funktionieren.

Wenn du siehst, dass ein bestimmter Ausschnitt auf Social Media gut ankommt, nutze genau diesen Part weiter. Oft entscheiden erst die Hörer, was wirklich der „Hook“ deines Songs ist.

Häufige Fragen: Änderungen, Re-Uploads, falsche Zuordnung

Kann ich nachträglich Titel, Cover oder Credits ändern?

Oft ja, aber nicht alles sofort. Änderungen an den Metadaten laufen wieder über den Distributor und müssen von den Plattformen neu verarbeitet werden. Das kann dauern oder dazu führen, dass der Song kurzzeitig als neue Version erscheint.

Deshalb gilt: Vor dem Absenden lieber dreimal prüfen.

Mein Song ist auf dem falschen Artist-Profil gelandet – was tun?

Das passiert, wenn Namen sich ähneln oder die Zuordnung fehlte. Melde das sofort deinem Distributor und parallel über Spotify for Artists. Je schneller du bist, desto einfacher lässt sich der Fehler korrigieren, bevor sich Playlists und Links festsetzen.

Kann ich einen Track wieder löschen?

Ja, du kannst über deinen Distributor einen „Takedown“ beantragen. Der Song verschwindet dann nach einiger Zeit von Spotify.

Was dabei mit gespeicherten Songs oder Statistiken passiert, variiert. Willst du den Song später neu hochladen, solltest du das sauber planen (Stichwort: ISRC-Codes), um kein Chaos in deiner Diskografie zu verursachen.

Was Spotify an „Qualität“ wirklich interessiert

Dabei geht es nicht um eine teure Produktion, sondern um technische Sauberkeit und klare Daten.

Ein ordentlich gemasterter Track, korrekte Credits, ein sauberes Cover und ein vollständiges Profil – das sind die Basics, die für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Wer tiefer in die Details einsteigen will: Auch DistroKids Anleitung zu Spotify erklärt den Weg über den Distributor und die typischen Schritte sehr anschaulich, unabhängig davon, welchen Anbieter du am Ende wählst.

Ein ruhiger, professioneller Ablauf – und du hast den Kopf frei für die Musik

Eigene Musik auf Spotify zu bringen, ist heute weniger eine Frage von „Wie komme ich rein?“, sondern von guter Organisation. Wenn Audio, Cover und Metadaten stehen, du den passenden Distributor hast und genug Vorlauf einplanst, wird der Release zur planbaren Routine.

Und genau das entspannt: Du kannst dich wieder auf das Kreative konzentrieren, statt kurz vor knapp noch Formulare auszufüllen. Das Ziel ist simpel: Dein Song soll dort sein, wo Leute ihn finden, feiern und speichern können.

Manchmal kann auch bezahlte Promotion sinnvoll sein, vorausgesetzt, das Fundament stimmt bereits – also guter Song, sauberes Profil und echte Kommunikation. Ein kleiner Push kann dann helfen, Reichweite aufzubauen und Daten zu sammeln. Wer solche Wege testen möchte, sollte Formate wie Deutsche Spotify Klicks oder Spotify Monatliche Hörer gezielt und dosiert einsetzen und dabei immer die organische Entwicklung im Auge behalten.

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