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Songs bei Spotify hochladen: typische Fehler und Lösungen

Songs bei Spotify hochladen: typische Fehler und Lösungen

Der Song ist im Kasten, das Cover steht, die Vorfreude ist riesig – und dann scheitert der Release an Kleinigkeiten: falsche Metadaten, zu spät geplant, Audio nicht sauber exportiert oder Rechtefragen offen. Beim Hochladen zu Spotify passieren erstaunlich oft dieselben Fehler.

Das Gute daran: Fast alle Pannen lassen sich mit ein paar simplen Routinen vermeiden.

Kurz erklärt: Wichtig auf einen Blick

Falls du dir nur fünf Dinge merkst, dann diese: Plane deinen Release mit genug Vorlauf, halte deine Metadaten sauber, liefere ein technisch einwandfreies Master ab, kläre alle Rechte bevor du hochlädst und prüfe alles doppelt, bevor du auf „Veröffentlichen“ drückst. Viele Probleme entstehen nicht aus mangelndem Talent, sondern schlicht aus Hektik.

  • Timing: Plane deinen Release nicht „für morgen“, sondern baue Puffer ein.
  • Metadaten: Künstlername, Titel, Versionen und Features müssen einheitlich und korrekt sein.
  • Audio: Achte auf einen sauberen Export ohne Clipping und das passende Dateiformat.
  • Artwork: Professionell, im richtigen Format und ohne unerlaubte Elemente.
  • Rechte: Samples, Beats, Cover-Songs und Splits müssen vorher geklärt sein.

Im Folgenden schauen wir uns an, warum genau diese Punkte so oft schiefgehen – und wie du sie Schritt für Schritt absicherst.

Wie läuft das Hochladen zu Spotify eigentlich ab?

Direkt bei Spotify lädst du als Artist in der Regel nicht selbst hoch. Meistens nutzt du einen Distributor (auch Aggregator genannt). Dieser Dienstleister liefert Audio, Metadaten und Cover an Spotify und andere Streamingdienste aus. Je nach Anbieter kümmert er sich auch um ISRC-Codes, Auszahlungen und Updates.

Wichtig zu wissen: Die meisten Fehler passieren nicht „bei Spotify“, sondern schon beim Anlegen des Releases im Dashboard deines Distributors. Spotify übernimmt einfach das, was dort eingetragen wurde. Ist dort etwas falsch, wird es mühsam, das später zu korrigieren.

Fehler 1: Zu spät planen – und dann ist der Release im Stress

Ein Klassiker: Der Song ist fertig und soll am besten sofort raus. Erst dann merkst du, dass Cover, Credits, Canvas-Videos, Pitching-Texte oder Social-Media-Material noch fehlen.

Dazu kommt: Je nach Distributor und Plattform braucht die Auslieferung Zeit. Auch wenn es oft schnell geht, solltest du dich nie darauf verlassen.

Warum das Folgen hat

Wenn du zu knapp planst, korrigierst du Metadaten in letzter Minute, lädst hektisch neue Audiodateien hoch oder tauschst noch schnell das Cover. Damit erhöhst du das Risiko für Verwechslungen, falsche Versionen oder Verzögerungen drastisch. Außerdem vergibst du die Chance, den Release vernünftig vorzubereiten.

So vermeidest du es

  • Vorlauf einplanen: Kalkuliere realistisch und rechne Puffer für Korrekturen ein.
  • Reihenfolge einhalten: Erst Metadaten und Credits sammeln, dann finalisieren.
  • Fixer Checkpoint: Erst einreichen, wenn wirklich „alles geprüft“ ist.

Der wichtigste Trick ist simpel: Behandle den Upload wie eine echte Veröffentlichung, nicht wie einen schnellen Dateiversand.

Fehler 2: Uneinheitlicher Künstlername – du zersplitterst deine eigene Präsenz

Schon winzige Abweichungen nerven später gewaltig: „Mila“, „Mila.“, „MILA“ oder „Mila (DE)“. Auch Umlaute und Sonderzeichen sind typische Stolperfallen. Wenn Releases nicht eindeutig zugeordnet werden können, landet deine Musik im schlimmsten Fall auf einem fremden Profil oder deine Diskografie wird zersplittert.

Warum das passiert

Spotify und die Distributoren arbeiten mit eindeutigen ID-Zuordnungen. Schreibweisen sind dabei mehr als nur Optik: Wenn du deinen Namen wechselst oder einmal anders schreibst, kann das System das als völlig neue Identität interpretieren – besonders, wenn es den Namen bereits gibt.

So gehst du sicher

  • Master-Schreibweise: Lege dich einmal fest und nutze diese Schreibweise überall identisch.
  • Verwechslungsgefahr prüfen: Gibt es den Namen schon (oder einen sehr ähnlichen)?
  • Namenswechsel planen: Kläre vorher, wie dein Distributor das technisch umsetzt.

Falls du schon ein „Spotify for Artists“-Profil hast, wähle im Distributor direkt die korrekte Künstlerzuordnung aus (wenn verfügbar), statt den Namen einfach neu einzutippen.

Fehler 3: Titel, Versionen und Features falsch angeben

„Songtitel (feat. XY)“, „Songtitel – Radio Edit“, „Songtitel (Remix)“: Solche Zusätze wirken harmlos, sind aber fehleranfällig. Die Plattformen haben strikte Regeln, wie Versionen benannt werden – und was konkret in die Felder Titel, Version und Featuring gehört.

Typische Symptome

  • Der Featuring-Artist ist auf Spotify nicht klickbar oder falsch verlinkt.
  • Der Track wird doppelt angelegt, weil Versionen nicht sauber getrennt sind.
  • Später gibt es Probleme bei der Abrechnung oder dem Matching.

Pragmatische Lösung

Nutze die vorgesehenen Felder deines Distributors: Der Titel ist nur der Titel, die Version kommt ins Versions-Feld, Features gehören in die Spalte für Mitwirkende. Wenn dein Distributor hier keine klare Struktur vorgibt, lohnt es sich doppelt, jede Eingabe vor dem Absenden noch einmal zu prüfen.

Fehler 4: Metadaten schlampig – und das rächt sich bei Suche, Credits und Auszahlung

Metadaten sind das Etikett an deiner Musik: Tracktitel, Artists, Songwriter, Produzenten, Label, Genre, Release-Datum, Sprache und explizite Inhalte. Fehler sind hier nicht nur peinlich – sie haben reale Folgen wie falsche Credits, Verwechslungen oder Verzögerungen durch Rückfragen.

Was oft schiefgeht

  • Komponist:innen und Autor:innen werden vergessen oder falsch eingetragen.
  • Rollen sind unklar (z. B. Producer vs. Featured Artist).
  • Chaos bei Groß-/Kleinschreibung oder Sonderzeichen.

So bekommst du Metadaten in den Griff

Erstelle dir eine simple Vorlage (z. B. in einer Notiz-App oder Tabelle), die du für jeden Release ausfüllst. Von dort überträgst du die Daten ins Dashboard. Das minimiert Tippfehler und verhindert, dass du Pflichtangaben vergisst.

Arbeitest du im Team? Einigt euch vorab auf Schreibweisen und Rollen – nicht erst, wenn das Upload-Fenster schon offen ist.

Fehler 5: Audio in der falschen Qualität hochladen (oder mit versteckten Problemen)

„Bei mir klingt’s doch gut“ ist leider kein verlässlicher Test. Oft scheitert es an technischem Clipping (Übersteuerung), zu aggressiven Limitern, falschem Export oder einem Master, das auf bestimmten Anlagen unangenehm klingt.

Bedenke auch: Streamingdienste normalisieren die Lautstärke. Extrem laut gemasterte Tracks profitieren davon meist nicht, sondern verlieren eher an Dynamik.

Was du technisch sauber halten solltest

  • Format: Exportiere in einem gängigen, unkomprimierten Format (typischerweise WAV).
  • Sauberkeit: Vermeide hörbares Clipping und digitale Verzerrungen.
  • Kontrolle: Hör dir den finalen Export einmal komplett an (nicht nur die ersten 20 Sekunden).

Wenn du unsicher bist: Teste den Song auf Kopfhörern, einer günstigen Bluetooth-Box, im Auto und auf Laptoplautsprechern. Es geht nicht darum, es jedem recht zu machen, sondern grobe Fehler zu finden, bevor der Song online ist.

Fehler 6: Cover-Artwork unterschätzen – und dann wird es abgelehnt

Das Artwork ist mehr als Deko. Distributoren und Plattformen prüfen Cover auf technische Vorgaben und unerlaubte Inhalte. Eine Ablehnung kostet Zeit und Nerven – vor allem, wenn dein Release-Datum schon steht.

Typische Stolperfallen

  • Zu geringe Auflösung oder falsches Dateiformat.
  • Unleserliche Schrift oder überladene Designs (zwar nicht verboten, aber ungünstig).
  • Rechtlich problematische Elemente (z. B. geschützte Logos, fremde Bilder).

So gehst du sicher

Nutze eigenes Material oder sauber lizenzierte Assets. Halte dich strikt an die Maße deines Distributors. Und ganz wichtig: Wenn Text auf dem Cover steht, muss er exakt zu den Metadaten passen (kein abweichender Titel, keine andere Schreibweise).

Ein Cover ist ein Vertrauenssignal – sowohl für deine Hörer:innen als auch für die Plattformen.

Fehler 7: Rechte und Lizenzen nicht klären (Samples, Beats, Cover-Songs)

Hier wird das Motto „wird schon passen“ am teuersten. Ob du Samples nutzt, einen Beat gepachtet hast oder einen Cover-Song veröffentlichst: Du brauchst Genehmigungen und klare Absprachen. Selbst wenn der Distributor den Upload durchwinkt, können später Ansprüche geltend gemacht werden.

Worum es konkret geht

  • Samples: Die Nutzung fremder Aufnahmen oder Melodien braucht fast immer eine Freigabe.
  • Beats/Instrumentals: Sind die Lizenzbedingungen (exklusiv/nicht exklusiv, Splits, Credits) klar?
  • Cover-Songs: Je nach Land und Distributor sind mechanische Lizenzen ein Thema.

Lies dir die Bedingungen der jeweiligen Quelle (Beatstore, Samplepack, Vertrag) wirklich durch. Zugegeben, das ist trocken – aber immer noch spannender als ein Track, der später offline genommen wird.

Fehler 8: Falsches Release-Datum, falsche Region, falsche „Explicit“-Markierung

Kleine Schalter, große Wirkung: Ein falsches Datum sprengt deine Promo-Planung. Eine falsche Region führt dazu, dass dein Track in wichtigen Ländern fehlt. Und die „Explicit“-Markierung ist keine Geschmackssache, sondern eine Inhaltskennzeichnung.

Was dabei häufig missverstanden wird

Manche glauben, „Explicit“ sei nur für extreme Inhalte gedacht. In der Praxis geht es um Kraftausdrücke, sexuelle Bezüge, Gewalt etc. Die genaue Einordnung variiert je nach Plattform – absichtlich falsch zu markieren ist aber keine gute Idee. Das wirkt unprofessionell und kann zu Beschwerden führen.

Mini-Check vor dem Einreichen

  • Datum: Stimmt das Release-Datum – und ist genug Vorlauf eingeplant?
  • Regionen: Sind alle gewünschten Länder aktiv?
  • Explicit: Ist der Haken korrekt gesetzt?

Diese Punkte prüfst du am besten in Ruhe, nicht mal eben zwischen Tür und Angel.

Fehler 9: ISRC/UPC/EAN durcheinanderbringen – oder beim Re-Upload alles neu machen

Viele stolpern über diese Codes, weil das Thema bürokratisch wirkt. Aber diese Identifikatoren helfen den Plattformen, einen Track eindeutig zu erkennen. Erzeugst du bei einem Re-Upload neue Codes, entstehen oft doppelte Einträge, deine Statistiken gehen verloren oder Streamingzahlen werden getrennt gezählt.

Was du dir merken solltest

Willst du einen Track nur „austauschen“ (z. B. kleines Audio-Fix, Metadatenkorrektur), ist ein kompletter Neu-Release meist der falsche Weg. Frag lieber beim Support deines Distributors nach, welche Änderungen als Update möglich sind. Ein neuer Release sollte die letzte Option sein.

Ein guter Startpunkt für Fragen zu Releases und Profil-Zuordnung ist der Spotify for Artists Hilfebereich, da dort viele typische Abläufe erklärt werden.

Fehler 10: Playlist-Pitching und Profilpflege vergessen

Ein Upload ist noch kein Launch. Wer erst am Release-Tag anfängt, sein Profil zu pflegen, verschenkt Potenzial. Dazu gehören: eine saubere Artist-Bio, aktuelle Fotos, Canvas-Videos (falls genutzt) und eine klare Kommunikation an die Fans.

Was du vorher vorbereiten kannst

  • Profil: Sind Profilbild und Header aktuell?
  • Bio: Kurz, ehrlich und ohne leere Floskeln.
  • Vorankündigung: Pre-Save oder Teaser nutzen.
  • Assets: Cover-Varianten, Audio-Snippets und Textbausteine für Social Media bereitlegen.

Wichtig ist nicht die Masse, sondern dass es stimmig wirkt. Ein sauberer Auftritt macht den Song nicht besser – aber er sorgt dafür, dass er besser ankommt.

Fehler 11: Änderungen nach dem Release unterschätzen (und wie du sie sauber löst)

Kaum ist der Release draußen, fällt es auf: Featuring falsch geschrieben, Tippfehler auf dem Cover, falsche Version hochgeladen. Die Frage ist dann: „Kann ich das einfach ändern?“ Manchmal ja, oft nur eingeschränkt. Und manchmal wird aus einer kleinen Korrektur ein größerer Akt.

Was meist leicht geht

  • Bestimmte Metadaten-Korrekturen (Schreibweisen, Rollen) über den Distributor.
  • Teilweise Cover-Updates, solange sie den Richtlinien entsprechen.

Was oft heikel ist

  • Audio austauschen, ohne dass es als neuer Track zählt.
  • Das Release-Datum rückwirkend ändern.

Musst du das Audio wirklich austauschen, frag deinen Distributor nach dem besten Weg. Ein unkoordinierter Re-Upload führt schnell dazu, dass Hörer:innen zwei Versionen finden – und niemand weiß, welche die richtige ist.

Ein praktischer Vor-Upload-Check (den du jedes Mal nutzen kannst)

Bevor du auf „Einreichen“ klickst, geh diese Liste durch. Sie ist bewusst simpel gehalten, damit sie im Alltag funktioniert.

  • Audio: Finaler Export geprüft? Keine Verzerrungen? Richtige Datei gewählt?
  • Titel/Artists: Schreibweise überall identisch? Features in den richtigen Feldern?
  • Credits: Autor:innen, Komponist:innen und Producer vollständig genannt?
  • Artwork: Richtlinien erfüllt? Keine Rechteprobleme bei Bildern/Logos? Text korrekt?
  • Rechte: Lizenzen für Samples, Beats und Cover geklärt? Splits dokumentiert?
  • Release-Settings: Datum mit Puffer gewählt? Regionen und Explicit-Tag korrekt?
  • Nachkontrolle: In der Vorschau des Distributors alles einmal komplett durchklicken.

Tipp für Teams: Lass eine zweite Person drüberschauen. Vier Augen finden Tippfehler zuverlässiger als zwei.

Wenn etwas abgelehnt wird: ruhig bleiben und systematisch vorgehen

Ablehnungen passieren, selbst Profis. Entscheidend ist deine Reaktion. Meistens liefert der Distributor eine Begründung oder einen Hinweis mit. Manchmal ist die Info allerdings knapp.

Frag in dem Fall konkret nach: Was genau muss geändert werden? Liegt es am Audio, am Cover oder an den Metadaten?

Viele Anforderungen kommen direkt von den Plattformen. Eine gute Orientierung zu Standards bietet die Spotify-Seite zu Audioformaten. Das nimmt dir nicht die Arbeit ab, erspart aber unnötige Diskussionen über Basics.

Ganz praktisch: Lege dir einen „Release-Ordner“ an, in dem du die finalen Dateien und Metadaten speicherst. So musst du bei Rückfragen nicht raten, was eigentlich der letzte Stand war.

Der wichtigste Mindset-Shift: Upload ist Teil der Produktion

Viele betrachten Upload und Metadaten als lästige Verwaltung. In Wahrheit ist es der Moment, in dem dein Song seine Identität bekommt: Name, Credits, Zuordnung, Auffindbarkeit, Cover und Kontext.

Wenn du hier sauber arbeitest, ersparst du dir Stress und zeigst Respekt vor der Arbeit aller Beteiligten. Am Ende willst du nicht, dass Leute über Tippfehler stolpern oder den Song auf dem falschen Profil suchen müssen. Du willst, dass sie auf Play drücken – und dabeibleiben.

Sobald organisches Wachstum anläuft, kann bezahlte Promotion helfen, einen Release kurzzeitig sichtbarer zu machen – sinnvoll ist das vor allem, wenn Profil, Musik und Timing bereits solide stehen. Der Fokus sollte immer darauf liegen, realistische Impulse zu setzen, statt künstlich etwas vorzutäuschen. Je nach Zielsetzung können Deutsche Spotify Klicks, Spotify Monatliche Hörer oder ein Spotify Rankings Booster als Ergänzung betrachtet werden, solange du die Wirkung genau beobachtest und den Rest deines Releases (Content, Community, Qualität) weiter ernst nimmst.

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